Workshop Wertschöpfung

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am 14.09.2021

„Auf dem Weg zu zirkulären Produkten warten für KMU einige Herausforderungen“. So oder so ähnlich können die Ergebnisse der dritten Veranstaltung der Weiterbildungsinitiative #DieWirkt zusammengefasst werden. Im ersten Teil des Workshops wurde anhand des Produktportfolios der Teilnehmenden zunächst der Status Quo der eigenen Wertschöpfung betrachtet. Konkret wurde zu den Stoff- und Energieströmen bei Duroplastmassen, Babyartikeln und Verpackungen diskutiert. Auf Basis dieser Daten konnten im zweiten Teil erste Ansatzpunkte für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit ermittelt werden.

Im Bereich der Wertschöpfungskette:

  • Ressourcen sparen / Energieeinsatz reduzieren
  • CO2-Äquivalente für Ausgangsmaterial häufig unbekannt oder Abhängigkeit von Lieferant
  • Informationsaustausch mit Endnutzer
  • After-Sales Informationen für KMU schwierig abzuschätzen/erfassen
  • Transportwege überdenken, statt Pauschalisierung konkrete Erfassung

Bezogen auf Circular Design:

  • Zweckmäßigkeit der Produkte
  • Sammelstellen erhöhen die Wiederverwertbarkeit der Rohstoffe -> Mehrwegsystem ausbauen
  • Keine geplante Obsoleszenz
  • Recht auf Reparaturfähigkeit erfordert auch entsprechendes Wissen bei den Servicebetrieben
  • Für Zulieferbetriebe schwierig umsetzbar, da Vorgaben von extern -> Branchenkonzepte notwendig

Die Diskussion zu den verschiedenen Produkten im Plenum konnte abschließend bestätigen, dass Circular Design als sehr komplexes Thema zu betrachten ist. Die Ideen zum Circular Design können daher nicht für jedes Produkt analog umgesetzt werden.

#kreislaufwirtschaft #weiterbildung #THD #nachhaltigkeit

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Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

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